Jülich

 

22.12.2025

Feuerwehr Jülich unterstützt ukrainische Feuerwehr

Solidarität in Zeiten des Krieges

Der Winter naht, und der Krieg in der Ukraine hält weiterhin an. Am meisten leiden die Menschen, die Zivilbevölkerung, die Familien und die Helferinnen und Helfer vor Ort. In dieser schweren Zeit möchte die Stadt Jülich gemeinsam mit dem Koordinator der Ukraine-Hilfe, Mo Khomassi, ein Zeichen der Solidarität und Mitmenschlichkeit setzen.

Die städtische Feuerwehr Jülich hat eine großzügige Sachspende zusammengestellt: Feuerwehrhelme, Schutzanzüge und Handschuhe werden an Einsatzkräfte in der Ukraine übergeben. Diese wichtige Ausrüstung hilft den Feuerwehrleuten vor Ort, Brände zu löschen und Menschen zu retten, oft unter schwierigsten und gefährlichsten Bedingungen.

Der Transport der Spenden wird von der Firma Agilis Jettenders organisiert, die sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache stellt und den sicheren Weg der Hilfsgüter in die Ukraine gewährleistet.

„Mit unserem kleinen Beitrag hoffen wir, Großes bewirken zu können.“ sagt Mo Khomassi, Koordinator der Ukraine-Hilfe in Jülich. „Jede Unterstützung zählt, ob groß oder klein, materiell oder ideell. Nur gemeinsam können wir den Menschen vor Ort ein Stück Hoffnung geben.“

Die Stadt Jülich dankt allen Beteiligten, insbesondere der Feuerwehr Jülich und der Firma Agilis Jettenders, für ihr Engagement und ruft dazu auf, die Ukraine-Hilfe weiterhin zu unterstützen.

Fragen hierzu beantwortet gerne der Koordinator-Ukraine Hilfe der Stadt Jülich, Mo Khomassi, Tel.: 0151/52400014.

Jede Hilfe kommt an und macht einen Unterschied.

Foto: Stadt Jülich

 

11.12.2025

„Ihr seid der Grund, warum Jülich läuft“

Dienstjubiläen, Eintritt in den Ruhestand und Ehrenzeichen der Feuerwehr

Bürgermeister Axel Fuchs, Dezernent Richard Schumacher, Jürgen Hennes als Personalratsvorsitzender sowie Wehrleiter Swen Henseler begrüßten die zu Ehrenden und zahlreiche Gäste im Großen Sitzungssaal im Neuen Rathaus.

Mit herzlichen Worten dankten sie in ihren Ansprachen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Jülich für die in 25, 40 und 50 Dienstjahren sowie bis zum Renten- bzw. Pensionseintritt geleistete Arbeit und wünschten einen gesunden und abwechslungsreichen Ruhestand. Ebenso lobten und ehrten sie den langjährigen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Jülich mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre und in Gold für 35 Jahre sowie mit Ehrennadeln in Silber und Gold des Verbands der Feuerwehren in NRW für 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre im Dienste der Feuerwehr. Als Dank und Anerkennung wurden Urkunden und Präsente überreicht.

Bürgermeister Axel Fuchs zeigte sich „froh, dass wir damit einfach mal ein Stück zurückgeben können an die, die schon so lange für die Verwaltung im öffentlichen Dienst für die Stadt Jülich tätig sind.“ Seit nunmehr 10 Jahren habe er zwei Familien: neben der eigentlichen auch die „Familie“ Verwaltung als „unfassbar tolles Team“, mit dem er viel mehr Zeit verbringe – „und für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar, weil tolle Menschen für uns tätig sind“, so Fuchs.

Dezernent Richard Schumacher, zuständig auch für das Personalamt, schloss sich dem Dank an: „Durch Ihre Einsatzbereitschaft und Ihr Engagement, Ihr Fachwissen, Ihren Erfahrungsschatz sowie Ihre Zuverlässigkeit ist es überhaupt erst möglich, die vielfältigen und stetig steigenden Anforderungen an unsere Stadtverwaltung sowie unsere Feuerwehr zu bewältigen und dem leider stetig steigenden Anspruchsdenken unserer Gesellschaft entgegen zu treten… Für das Gemeinwesen und Gemeinwohl der Stadt Jülich mit ihren Bürgerinnen und Bürgern war bzw. ist Ihr Dienst geradezu unentbehrlich.“

Personalratsvorsitzender Jürgen Hennes merkte an: „Gerade in dieser politisch unsicheren Zeit zeigt sich der Wert von Erfahrung und Kontinuität. Die Kolleginnen und Kollegen, die wir heute ehren bzw. verabschieden, haben in all den Jahren gezeigt, dass Wandel nicht nur bewältigt werden kann, sondern dass er die Chance bietet, Prozesse zu verbessern, Strukturen zu modernisieren und das Gemeinwohl aktiv und positiv zu gestalten… Das hier ist nicht einfach eine Jubiläumsfeier – das ist ein Statement und ein Beweis, dass Beständigkeit keine Schwäche ist, sondern eine Tugend; dass Verlässlichkeit nicht altmodisch

ist, sondern das Beste, was einer Stadt passieren kann. Ihr seid der Grund, warum Jülich läuft. Warum es funktioniert. Dafür ein großes Dankeschön.“

Der Dank galt auch den Jubilarinnen, Jubilaren und neuen Ruheständlerinnen und Ruheständlern, die an der Feierstunde nicht teilnehmen konnten. Bei Musik und einem kleinen Imbiss wurde das gemütliche Beisammensein auch dazu genutzt, einige Anekdoten aus langjähriger Dienstzeit im Rathaus und der Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr auszutauschen.

Geehrt wurden für 25 Dienstjahre Birgit Bellartz (VHS), Thomas Essig (Bauhof), Dr. Christoph Fischer (Museum), Dietmar Frings (Abwasserbauhof) und Wolfgang Schiffer (Bauhof); für 40 Jahre Karl-Josef Kohnen und Martina Spieß (VHS) sowie Bernd Hölters für sogar 50 Jahre im Dienst der Stadtverwaltung Jülich. Elke Abels, Ursula Dohmen, Anne Gatzen, Helmuth Hartmann, Lydia Herkenrath, Helmut Meurer, Martin Schulz und Helga Schumacher wurden in den Ruhestand verabschiedet.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre erhielten Rainer Johnen, Thorsten Cremanns, Christopher Vent, Andre Tritschler und Rene Scheidweiler; das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre erhielten Sascha Thoma, Uwe Wolff und Swen Henseler. Für 40 Jahre im Dienst der Feuerwehr erhielten Frank Thimm und Hans Peter Schmitz die Ehrennadel in Silber, für 50 Jahre im Dienste der Feuerwehr Theo Puchalla, Christian Langen, Hans Jürgen Kick und Karl-Heinz Altdorf die Ehrennadel in Gold, ebenso wie für 60 Jahre Alfred Bernard, Karl Lüttgen und Willi Schiffer und für stolze 70 Jahre Wilhelm Stollwerk.